Durchbrechen Sie den Teufelskreis des Schmerzes!

Schmerz ist ein Warnsignal Ihres Körpers: „Tu doch was! Da stimmt was nicht!“ Schmerz schützt gegen Gefahr oder drohenden Gefahr, z. B. vor einer Wunde oder einer heißen Flamme. Ohne Schmerzempfindung würden Sie nicht lange leben.

Aber Ihre Reaktion auf den Schmerz kann den Schmerz unnötig aufrechterhalten und verstärken. Manche Muskeln verspannen sich und andere erschlaffen, um die schmerzende Stelle zu schonen. Diese erhöhte Muskelspannung wird rasch chronisch. Sie führt zu einer ungünstigen Haltung, die – zusammen mit der Muskelspannung – die Beweglichkeit der Gelenke vermindert. Bestimmte Bewegungen werden schwer oder schmerzhaft, sodass Sie sie vermeiden wollen. Oft erkennen Sie dies selbst nicht. Sie bewegen sich überhaupt weniger, weil Sie fürchten, dass Bewegung den Schmerz verschlimmern werde oder die schmerzende Stelle beschädigen könne. Die Angst ist der schlimmste dieser Faktoren, denn sie macht Ihr Nervensystem immer empfindlicher gegen den Schmerz. Wegen des Schmerzes schlafen Sie schlechter und dies führt, zusammen mit dem Bewegungsmangel, zu einer Senkung Ihres Energiepegels. Dies führt zu noch mehr Schmerz und Depression. Dies ist der Teufelskreis des Schmerzes.

Schmerzmittel unterdrücken das Schmerzempfinden und verzögern das Entstehen eines Teufelskreises. Aber wenn der Teufelskreis einmal geschlossen ist, durchbrechen Schmerzmittel ihn nicht mehr. Unerlässlich für das Durchbrechen des Schmerz-Teufelskreises ist die Verminderung der Spannung im Muskel- und Bindegewebe, wodurch Sie sich leichter bewegen können und Ihr Körperhaltung sich verbessert. Massage helft dabei. Wenn das Bewegen leichter geht, lässt auch der Angst nach.

Regelmäßige, vielseitige Bewegung wirkt lindernd und vorbeugend gegen Schmerz. Haben Sie keine Angst vor Ihrem Schmerz und vor Bewegung. Hören Sie auf Ihren Körper und steigern Sie die Dauer und Intensität der Bewegung in kleinen Schritten. Entdecken Sie wie viel Sie trotz des Schmerzes tun können.

Schmerzverringerung durch Massage

Schmerz und erhöhte Muskelspannung gehen immer Hand in Hand. Muskeln verspannen sich bei Schmerz und jeder dauernd gespannte Muskel kann Schmerz verursachen. So erhalten Schmerz und Muskelspannung einander aufrecht. Die Spannung bleibt nicht auf einen Muskel beschränkt. Sie verbreitet sich in andere Muskeln und in Ihr Bindegewebe. Sie belastet Ihre Gelenke und wirkt auf Ihre Haltung ein. Wenn die Veränderungen im weichen Gewebe einmal Ihre Haltung beeinträchtigt haben, ist es nicht einfach, den Vorgang rückgängig zu machen.

Therapeutische Massage ist – mehr als herkömmliche Entspannungsmassage – auf Schmerzlinderung, -beseitigung und -vorbeugung gerichtet. Meine Firma Fuga Massagetherapie hat die bleibende Verringerung von Schmerz bei ihrer Kunden als Auftrag. Auf welche Weise? Zuerst muss man seine Denkweise auf den Kopf stellen: Die Ursache des Schmerzes ist selten dort, wo man den Schmerz fühlt. Aber wo ist sie dann? Es gibt verschiedene Mechanismen, die Schmerz in einer Entfernung seiner Ursache verursachen können. Die häufigste sind die folgenden:

  • mit der schmerzenden Stelle selbst ist nichts los, aber das Nervensystem projiziert dort Schmerz von der Stelle, wo das eigentliche Problem liegt;
  • der Schmerz entsteht durch Überbelastung, wegen unzureichender Beweglichkeit auf einer anderen Stelle im Körper.

Meistens ist es möglich mit Inspektion der Haltung, Beurteilung der Ergebnisse von Bewegungstests und das Fühlen der Spannung in Muskeln und Bindegewebe, die Ursache des Schmerzes aufzuspüren. Wenn ich eine Hypothese über die möglichen Ursachen des Schmerzes habe, wende ich therapeutische Massagetechniken oder Mobilisationen an, die auf die angenommenen Ursachen einwirken. Wenn der Schmerz nicht abnimmt, muss ich meine Hypothese modifizieren und andere Stellen massieren oder mobilisieren. Im Allgemeinen führt diese Verfahrensweise zu einer erheblichen Verringerung oder dem Verschwinden des Schmerzes. Nicht zuletzt ist es wichtig, dass der Kunde / die Kundin die durch Massage erreichte Verbesserung im Alltag nutzt, z. B. durch mehr Bewegung und regelmäßige Dehnung derjenigen Muskeln, die sich zu Verkürzung neigen.